Dorf-Tagebuch


1.Januar 2009        Arena ohne Riesen Bayer-Logo

  Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht - Anstatt des geplanten das Stadion überspannenden Riesenlogos ist nun nur noch eine Sparversion der Werbung geplant. Ob´s am Geld oder an der FIFA liegt ist uns egal.

 

 

1.Januar 2009        Arena ohne Riesen Bayer-Logo

  Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht - Anstatt des geplanten das Stadion überspannenden Riesenlogos ist nun nur noch eine Sparversion der Werbung geplant. Ob´s am Geld oder an der FIFA liegt ist uns egal.

20. Oktober 2008      Ortstermin Petitionsausschuss Landtages

  Der Petitionsausschuß des Landtages NRW nimmt die Beschwerden der Stadionanwohner ernst und lädt im Anschluss an eine Ortsbegehung alle an der Entstehung der Probleme beteiligten Ämter und Behörden, sowie Bayer04 und den Sportpark zu einem ersten Gespräch in den VIP Raum der Rundsporthalle ein..

Wer auf direkte Ergebnisse gehofft hatte wird an diesem Tag enttäuscht .. aber auf Landesebene wurde damit in verschiedenen Behörden ein Räderwerk in Bewegung gesetzt, was langsam aber gründlich arbeiten.

28. Juni 2008
gefunden bei Radio Leverkusen online:

Radio Leverkusen AfterJobParty
Wir gehen in die Sommerpause. Radio Leverkusen und der Sportpark Leverkusen hat ein Jahr lang die Wilhelm-Dopatka-Halle gerockt - jetzt verschnaufen wir, sammeln neue Energie und sind dann im Oktober wieder am Start.

Und im Oktober feiern wir dann gleich zweimal die Radio Leverkusen AfterJobParty.
Los geht's am Donnerstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr in der Wilhelm-Dopatka-Halle. Wir feiern und tanzen bis in die frühen Morgenstunden, denn am nächsten Tag ist AUSSCHLAFEN angesagt. Viele von uns haben nämlich frei - 3. Oktober - Tag der Deutschen Einheit.
Die zweite Radio Leverkusen AfterJobParty feiern wir an Halloween - Freitag, 31. Oktober. Und praktischer Weise ist der nächste Tag nicht nur ein Samstag, sondern auch noch ein Feiertag - Allerheiligen.

 

Super! Freuen wir Anwohner uns schon jetzt drauf!!!

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27.Juni 2008

Und jetzt die "Krönung" der Woche!!!

Neuste Meldung von Radio Leverkusen

(gefunden auf der Radio Lev Internetseite)
 

Der Sportpark Leverkusen und Radio Leverkusen machen es möglich - public viewing in Leverkusen. Zum Finale unserer Deutschen Fußball-Nationalmannschaft lassen wir noch einmal das Sommermärchen 2006 auferstehen. Diesmal gucken wir in der Wilhelm-Doptka-Halle in Küppersteg.

Die Fußballfans können das Spiel in der Halle auf mehreren Großleinwänden verfolgen.
Einlass zu diesem kurzfristig organisierten Public Viewing ist am Sonntag, 29. Juni, ab 18.00 Uhr. 
Ein zusätzliches attraktives Rahmenprogramm wird die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Event machen.

 

 

Tickets für das Fußballfest gibt es ab sofort für eine Schutzgebühr von 2 Euro.
- im Freizeitbad CaLevornia in der Bismarckstrasse in Wiesdorf
- im Hallenbad Opladen in der Herzogstrasse in Opladen
- im Freibad Auermühle, Dhünnberg in Schlebusch
und bei Pizza-Pazza in Manfort und Opladen 

 

Pro Person werden maximal jeweils fünf Tickets ausgegeben.
Aus Sicherheitsgründen werden maximal 2.000 Karten in den Verkauf gehen.

 

Und was ist dann wieder mit uns Anwohnern?

Donnerstag, 26.Juni 2008

After-Job Party: Lärm von Gästen die sich geprügelt haben und Musikbässe bis morgens um

2 Uhr. ---- Wer soll da Ruhe finden?

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Dienstag, 24.Juni 2008

 

Mitarbeiter-Party der Stadt Leverkusen in der Wilhelm-Doptka-Halle

Mit der Ruhe ist es endgültig vorbei. Auf der Baustelle wurde schon seit Wochen bis in die späten Abendstunden gearbeitet. Nun ist der Termindruck so groß, dass man Nachts durcharbeitet.

 

Da bei so viel Lärm, noch mehr Lärm gar nicht auffällt, gibt es in einer Woche direkt 3 Veranstaltungen in der WDH.

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25.Juni 2008

       

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24.Juni 2008

Einen Tag zu spät!

Wieder ein Zettel der Firma Köster Bau im Briefkasten mit der Ankündigung von Nachtarbeit vom 23.Juni bis zum 26.Juni 2008.

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22.Juni 2008       

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22.Mai 2008 - Fronleichnam

Seit einigen Wochen laufen die Abrissarbeiten an der BayArena. Das Fronleichnam in NRW ein hoher kirchlicher Feiertag ist, scheint die Offiziellen bei Bayer04 wenig zu stören.  Anstatt Kirchenglocken hört man im Gallierdorf die Hammerschläge der Arbeiter die den stählernen Flutlichtmast an der Bismarckstrasse abbauen, zerlegen und mit Schwertransportern abtransportieren.

 

1. APRIL 2008

Vor 2 Jahren haben wir am 1. April unsere Unabhängigkeit erklärt. Wir können auf ein relativ ruhiges Jahr zurückblicken.

Nach Beschwerden beim Regierungspräsidenten und Lärmmessungen in der Siedlung hat man bei der Radio Leverkusen Afterjob-Party in der Wilhelm-Dopatka-Halle die Bässe zurückgedreht. Mit der letzten Abtauparty hatte auch der regelmäßige Lärm durch die Freitags-Disco in der Eissporthalle ein Ende.

 

24. MÄRZ 2008

100 JAHRE - RUND UM KÖLN

Eine Geduldsprobe war  das Rennen rund um Köln nicht nur für die Teilnehmer - auch die Geduld der Anwohner wurde auf die Probe gestellt.

Wegen des Schneefalls wurde der Start des Rennens - und damit auch die Dauer der Strassensperre - mehrfach verschoben, bevor man sich zum Rennabbruch entschied.

Angesichts der vielen Radfahrer die rund um unsere Häuser Ihre Runden drehten wurde aus Rund um Köln ein

RUND UMS GALLIER-DORF

trotzdem wünschen wir Artur Tabat und seinem Team für kommendes Jahr besseres Wetter.

 

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1.April 2007       

   
1  Jahr

Gallierdorf

dass war ein Grund zum feiern.

In gemütlicher Runde saß man bei Sekt, Kölsch und allerlei Leckerein gemütlich zusammen.

Die Gallier zeigten mal wieder Zusammenhalt auf ganzer Linie.

 

 

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7.Juli 2006            Skate-Nacht fällt aus !

                                                 

Der STARTSCHUSS für die Skatenight wäre wieder um 20.30 Uhr an der Wilhelm-Dopatka-Halle im Wendehammer an der Bismarckstraße erfolgt. Angetrieben von lauter Musik eines BESCHALLUNGSFAHRZEUGES des TSV Bayer 04 Leverkusen e.V., hätte sich der Zug mit rund 2000 Teilnehmern auf Rollen dann in Bewegung gesetzt. Gegen 21:40 Uhr hätten die Teilnehmer wieder den Start- und Zielbereich zwischen der Wilhelm-Dopatka-Halle und der BayArena erreicht. Bereits vor dem Start hätte ein "tolles Musikprogramm" wieder für VOLKSFESTSTIMMUNG gesorgt. Bei der letzten Skaternight konnten die Teilnehmer den Abend zwischen Bugs-Bunny, Musik, gelungener Moderation von Sebastian Hempfling und kühlen Getränken langsam ausklingen lassen.

Das Gallier-Dorf wäre wieder einen Sonntag Abend von jeglichem Verkehr abgeschnitten gewesen. Für die Anwohner wäre die Volksfeststimmung wieder mit einer erheblichen Lärmbelastung verbunden gewesen.

 

                        "Honi soit qui mal y pense"

                        ("Ein Schelm der Böses dabei denkt ") King Eduard III - England 1312-1377

                        

25.Juni 2006- offener Brief an Frau Rösgen

 
Von: Anwohner der Fridtjof-Nansenstr./Elsa-Brandströmstr.

Datum: 06/26/06 01:26:40

Betreff: Lärmbelästigung durch Rahmenprogramm Public Viewing
 
 
 
Sehr geehrte Frau Rösgen,
 
leider komme ich und mit mir viele Anwohner des Public Viewings immer mehr der Erkenntnis, dass wir Ihnen bzw. dem Sportpark und Herrn Nolden den kleinen Finger angeboten und Sie sich systematisch den ganzen Arm genommen haben.
 
Grund für unsere Verärgerung ist nicht das eigentliche Public Viewing. Wir sind verärgert über ein Rahmenprogramm, welches als man beim Treffen im Presseraum der WDH, als man um unser ( Ein- )Verständnis für die Veranstaltung warb, mit 12 Terminen - also etwa jeden 2 Tag eine Livegruppe - vorgestellt hatte. Auf einem Flyer, der in vielen Geschäften in Leverkusen ausliegt, werden dann schon 23 Termine für Livemusik angekündigt.  Der aktuelle Veranstaltungsplan im Internet kündigt sogar insgesamt 38 Musikgruppen an.
 
Die Lautstärke während der Übertragung der Fußballspiele entspricht dem, was man uns angekündigt hatte und wird von uns auch nicht beanstandet.  Es ist aber nicht zu verstehen, warum die Bands in einer Lautstärke spielen müssen, die um ein Vielfaches lauter ist, als der Lärm von mehreren Tausend feiernden und singenden Deutschen Fans auf der gesperrten Bismarckstr. am gestrigen Nachmittag.
 
Auch wenn die Lautstärke der Bands "angeblich" noch unter den ( für die Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft gültigen ) höheren Spitzenwerten liegt, so hat die tägliche Lärmbelästigung ein Ausmaß erreicht, die nicht mehr erträglich ist.  Aus einer überschaubaren und auch von uns akzeptierten Mehrbelastung durch den Lärm von insgesamt 12 Musikgruppen ist eine gesundheitsschädliche Dauerbeschallung unserer Siedlung geworden. Der Lärm beginnt nicht erst mit Veranstaltungsbeginn, sondern bereits Stunden vorher mit dem Soundcheck der jeweiligen Band.  Gegen den Dauerlärm des Rahmenprogramms ist die Geräuschkulisse während der Live-Übertragungen geradezu eine Erholung.
 
Die Verordnung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen in Freien über die Fußball WM 2006 wird von den Verantwortlichen/ Veranstaltern des Public Viewing in Leverkusen offensichtlich als Freibrief ausgelegt.  In §2 Abs.2 ist unter den Anforderungen ganz klar geregelt, dass bei der Festsetzung der Betriebszeiten entsprechend §5 Abs.2 der Sportanlagenlärmschutzverordnung "der Schutz der Nachbarschaft und das Interesse der Bevölkerung an öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien gegeneinander abzuwägen sind". 
 
Die Nachbarschaft hat dem vom Sportpark vorgelegten Konzept eines Public Viewing an den 25 Spieltagen der WM 2006 zugestimmt. Darüber hinaus haben wir akzeptiert, dass an 12 Terminen ein musikalisches Rahmenprogramm geboten wird.
 
Die Erweiterung der Veranstaltung auf insgesamt 38 Livegruppen und die Ausdehnung der Live-Konzerte auf die spielfreien Tage war nicht besprochen und wird auch von der Verordnung der Bundesregierung nicht abgedeckt, da hierfür kein öffentliches Interesse im Sinne der Verordnung besteht.
 
Das öffentliche Interesse an den Musikprogramm ist wie wir feststellen konnten sehr gering. Aber selbst wenn keine Gäste vor Ort sind, und der Moderator lautstark über Mikrofon feststellt, dass im Moment mehr Personen auf der Bühne als vor der Bühne sind, ist die Musik unerträglich laut.
 
Seit nunmehr 17 Tagen hintereinander wird die PA von den Bands zwischen den Übertragungen ohne jegliche Rücksichtnahme bis zum Anschlag aufgedreht.
Am heutigen Tag begann dieser Lärmterror bereits gegen 11.30 mit einem zweistündigen  Soundcheck. Zunächst wurde die PA getestet, dann hat die Big Band geprobt.  Nachdem Frau Kronenberg und Frau Pilch vergeblich versucht haben einen Ansprechpartner oder Verantwortlichen vor Ort zu finden, haben wir uns telefonisch bei Herrn Hartmann beschwert.
 
Nachdem Herr Hartmann angekündigt hatte gegen 14.15 wieder vor Ort zu sein, sind wir Anwohner geschlossen zum Gelände gegangen. Dort wurde uns von einem Mitarbeiter der Fa. BaySecure der Zugang zum Gelände verwehrt. Daher haben wir Herrn Hartmann gebeten, dass Gespräch im Garten der direkten Anlieger Fam. Noje fortzusetzen.
 
Herr Hartmann, der nach eigenen Angaben ebenfalls jeden Tag 12-13 Stunden den Lärm ertragen muss, räumte ein, dass die spanische Band vom Vortag zu laut gewesen sei. Die zusätzliche Liveauftritte begründete Herr Hartmann damit, dass diese Bands ursprünglich vom Land NRW für ein anders Public Viewing verpflichtet worden seien, dort nicht auftreten könnten, und da die Gage ohnehin bezahlt werden müsse, nun zusätzlich in Leverkusen auftreten. 
 
Wir erwarten, dass Sie das Musikprogramm sowohl von der Lautstärke, als auch von der Anzahl der auftretenden Gruppen her deutlich reduzieren und an den spielfreien Tagen auf ein Rahmenprogramm verzichtet wird, da dieser Dauerlärm unserer Gesundheit schadet.
 
Auch wenn einige der Personen, die an der Planung/Durchführung des Public Viewing in Leverkusen beteiligt sind, die Public Viewing Verordnung als Freibrief betrachten und aus einer vermeintlichen Position der Stärke heraus der Meinung sind, dass wir Anwohner eine Lautstärke von bis zu 75 dB hinter geschlossenen Fenstern gemessen für die Dauer der Weltmeisterschaft ertragen müssen .... man sieht sich im Leben immer zweimal.
 
Die Weltmeisterschaft ist in knapp 2 Wochen zu Ende.  Die Verantwortlichen klopfen sich dann in der Presse und bei Radio Leverkusen gegenseitig für eine gelungene Veranstaltung auf die Schulter. Herr Nolden hat dann sein Geld verdient und zieht weiter zur nächsten Veranstaltung. 
 
Zurück bleibt nur eine enttäuschte Gruppe Anwohner, die nachdem Sie die Angelegenheit zur Chefsache erklärt haben die Hoffnung hatte, dass mit dem Sportpark doch ein gut nachbarschaftliches Verhältnis möglich sein könnte.
 
Mit nachbarschaftlichen Grüßen
 
Gerd Wüstner

(für die Anwohner)

 
Telefon 0214-3127312
 
 
Anlage:
 
Drucksache 206/06 - Verordnung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien über die Fußball WM 2006.
 
 
Kopie dieses Schreibens an
Herr Oberbürgermeister Küchler
Fachbereich 30 - Recht und Ordnung
Fachbereich 32 - Umwelt
 

 

Schon in der Vergangenenheit gab es immer wieder Probleme durch die direkte Nachbarschaft  des Sportparks Leverkusen und der BayArena.  Als wir mit diesem Tagebuch im Januar 2006 begannen, haben wir noch nicht geahnt,  daß die gelegentlichen Probleme harmlos waren im Vergleich mit dem unerträglichen Dauer-Lärmterror während des Public Viewing 2006

 

9. Juni 2006 - 9. Juli 2006  Public Viewing .... oder das Maß ist voll !!!

An jedem Spieltag der Fussball-WM 2006 gab es zusätzlich zu den Fußball-Übertragungen ein Rahmenprogramm. Aus ursprünglich angekündigten 12 Künstlern wurde ein Mammutprogramm mit 38 Musikgruppen, welche nicht über die von Herrn Nolden im Vorfeld der Veranstaltung in der Presse hochgelobte "fliegende Technik" , sondern über eigene Verstärker und Boxentürme spielten.

Ein Rückblick auf das Public Viewing aus unserer Sicht finden Sie hier

Public Viewing 2006

30.April 2006 - Unsere Wochenenden im Monat April

1.4.2006:           BayArena  -  Bundesligaspiel gegen Kaiserslautern

2.4.2006:          WDH  -  Basketballspiel gegen Bremerhaven

4.-11.4 2006:     Parkplatz  -   Puppentheater

7.4.2006:          Eissporthalle  -  Disco

8.4 2006:         WDH  -  Kurdisches Frühlingsfest

13.4.2006:        Eissporthalle  -   Abtauparty

15.4.2006:        BayArena  -  Bundesligaspiel gegen Mönchengladbach

16.4.2006:        WDH  -  Basketballspiel gegen Braunschweig

17.4.2006:        Parkplatz/WDH  -   "Rund um Köln"

22.4.2006:        BayArena  -  Regionalligaspiel gegen Düsseldorf

23.4.2006:        WDH  -  WM-Party Lebenshilfe

1.April 2006 -  Unabhängigkeitserklärung

 Am 1. April 2006 erklärte das Gallier-Dorf seine Unabhängigkeit von Leverkusen. Sicherlich ein Aprilscherz, aber angesichts der Tatenlosigkeit von Ämtern und Politikern in unserer Stadt, ein Fingerzeig mit ernstem Hintergrund.

   

 Presseberichte und unsere Unabhängigskeitserklärung finden Sie Hier

 13.März 2006 - die ersten Reaktionen

Nachdem sich am Vormittag mehrere Anwohner telefonisch beim Sportpark und im Vorzimmer von Frau Rösgen beschwert hatten, rief gegen 14.00 der persönliche Referent von Frau Rösgen, Herr Boßhammer an und entschuldigte sich - auch im Namen von Frau Rösgen - für die nächtliche Ruhestörung.

Herr Boßhammer teilte mit, daß Frau Rösgen bei den Nachbarn im Wort stehe und daher am heutigen Vormittag bereits eine Reihe von Telefonaten mit den Verantwortlichen geführt hat, um sicherzustellen, daß zukünftig Freitags die Schranke geschlossen bleibt und die Lautstärke der Eissporthalle besser kontrolliert wird.

Auch will man durch entsprechende Verträge dafür sorgen, daß es zukünftig zu keinen nächtlichen Ruhestörungen durch Ladetätigkeit nach Veranstaltungen mehr kommt.

Wir Nachbarn hoffen - und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

12.März 2006 - ... zur Abwechslung mal wieder RAP-Musik und Abbaulärm frei Haus aus der WDH

Der Sonntag begann mit einem Flohmarkt direkt neben den Häusern unserer Siedlung. Erfreulicherweise hat der Veranstalter gut abgesperrt - also keine Falschparker in der Siedlung.

Die letzten Flohmarktstände sind noch nicht abgebaut, da beginnt in der WDH die nächste Veranstaltung "Fight Night" - Normalerweise verursachen Boxveranstaltungen keinen Lärm.

Doch ab 20.00 gibt es wieder reichlich Bässe und Gedröhne frei Haus, denn als Höhepunkt der Veranstaltung gibt es zum Abschluß eine Gala und Musik von dem (so war zumindest im Internet in der Ankündigung zu Lesen) "bekannten Rapper und Sänger Raptile".

Laut Polizei hätte die Veranstaltung um 23.00 enden sollen - bis 23.40 gab es "als Zugabe für die Anwohner" Bässe frei Haus !

Dann begann der Abbau.  Zunächst hielt sich der Lärm durch das Rangieren und Beladen von LKW noch in erträglichen Grenzen. ( als Nachbar ist man ja schon einiges gewohnt) .  Gegen 1.30 Uhr war es dann mit der Nachruhe endgültig vorbei. Laut polternd und scheppernd wurden große Stahlteile in einen AVIS LKW verladen. 

Telefonisch ist um diese Zeit keiner zu erreichen. Also Aufstehen, Anziehen und persönlich um Ruhe bitten. Leider ist um 1:45 Uhr in der Halle weder ein Mitarbeiter des Sportparks zu sehen, noch findet sich zu diesem Zeitpunkt ein Veranstalter oder Veranstaltungsleiter.  Auf Fragen gibt es nur dumme Sprüche als Antwort: ( Zitat: Hier ist kein Veranstalter, wir sind ein Verein !) 

Der Hinweis, daß es in den Häusern der benachbarten Siedlung Menschen gibt, die um diese Zeit gerne ungestört schlafen möchten, wird mit dem Spruch " Sie erwarten doch nicht, daß wir jetzt unsere Arbeit einstellen quittiert. Da es bei den Anwesenden keine Bereitschaft gab auf die Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen,  mußte die Polizei gebeten werden für die Einhaltung der Nachtruhe zu sorgen.

 

Laut scheppernd werden nach der Veranstaltung um 1:40 Uhr schwere Eisenkonstruktionen in einen LKW verladen
Zitat: "Sie erwarten doch nicht, daß wir unsere Arbeit jetzt einstellen! "
Zitat aus dem Protokoll vom 15.02.2006

Die nächtlichen Ab-und Aufbauten werden auf das Notwendigste ohne Einwirkung auf die nächtliche Ruhe der Anwohner beschränkt.

 

 

Fotos 13.06.2006 - 1:45 UHR

Wie meinte Herr Dr.Mende - wo wir wohnen ist eine Tote Hose Gegend !

10.März 2006 - ... und wieder dröhnt die Eissporthallen-Disco

Am 15.Februar 2006 sicherte Frau Rösgen den Anwohnern zu, daß zukünftig die Lautstärke der Eissporthalle kontrolliert wird und die Schranke an der Zufahrt zur Eissporthalle Freitags Abends geschlossen bleibt. Dies wurde sogar in Punkt2 des Protokolls der Besprechung (siehe unten) festgehalten. An den ersten beiden darauf folgenden Freitagen hat man sich dann auch tatsächlich bemüht die Bässe etwas "runterzufahren"

Dann kam Karneval und nun gerade vier Wochen später sind die Versprechen von Frau Rösgen schon wieder "Schnee von Gestern". Die Bässe wurden wieder hochgedreht und das monotone BUMM-BUMM-BUMM der Disco ist selbst bei geschlossenen Fenstern und laufendem Fernsehgerät nicht zu überhören.

Auch die Schranke blieb wieder offen. 

Wofür soll man sich auch noch die Mühe machen auf die Nachbarn Rücksicht zu nehmen. In vier Wochen ,am 13.April, ist ja mit der Abtau-Party Saison-Ende und bis zum kommenden Herbst hat sich der Ärger bei den Nachbarn bestimmt wieder gelegt.

....oder auch nicht !!!

 

28. Feb.2006  - Ortstermin - Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation 

Aufgrund der Witterung traf sich die Nachbarschaft zunächst im Hause Pilch mit dem Leiter des Straßenverkehrsamtes Herrn Laufs. Zunächst wurde noch einmal ausführlich über die Vor-und Nachteile des Bewohnerparkens gesprochen. von Seiten der Anwohner wurde bezweifelt, daß verstärkte Kontrollen des ruhenden Verkehrs in der Siedlung zu "Lerneffekten" bei den Falschparkern führen, da es sich dabei oftmals um Ortsfremde handelt die zu Veranstaltungen in den umliegenden Sportstätten angereist sind. 

Nachdem der Schneefall etwas nachgelassen hat, werden die Gespräche "auf der Straße" weitergeführt. Bereits im Verlauf der Gespräche vom 22.Feb.2006 hatten die Anwohner zahlreiche Vorschläge für die Verbessung der Verkehrsituation in der Siedlung gemacht.  Aus Sicht der Anwohner gibt es mehrere Schwerpunktthemen.

Von diesem Zustand und der daraus resultierenden Unfallgefahr hatte sich Herr Laufs bereits nach den letzten Gesprächen vor Ort ein Bild gemacht. Herr Laufs sagte den Anwohnern zu, daß die Einmündung der Elsa-Brandström-Str. durch Bordsteine und andere baulichen Maßnahmen so verändet wird, daß eine übersichtliche Straßeneinmündung entsteht. Dabei soll auch der Radweg durch Bordsteine von der Fahrbahn abgetrennt werden.

Von Anwohnerseite wurde daher vorgeschlagen, hier eine Entlastung zu schaffen und die Ein-und Ausfahrt zu dem Parkplatz an der Bismarckstr. komplett über die Zufahrtstraße Eissporthalle zu führen. 

Da diese Einmündung nicht im Rückstaubereich der Ampel liegt auch sehr gute Einsicht der Bismarckstr. in beide Fahrtrichtungen bietet wurde dieser Vorschlag von Herrn Laufs sehr positiv aufgenommen. Der Parkplatz würde entlang der Elsa-Brandström-Str. mit festen und herausnehmbaren Sperrpfosten abgetrennt, so daß bei Bayer04 Spieltagen eine Zufahrt über die Elsa-Brandström-Str. erfolgen kann.

Der Verkehr würde mit einer entsprechenden Beschilderung zu der neuen Zufahrt geführt, so daß Parkplatzsuchende an der Siedlung vorbei geführt würden.

Herr Laufs schlägt eine Verengung der Straße im Bereich der "Ortseinfahrt" auf ca.3,5m Breite durch Hindernisse wie "Findlinge" und eine bessere Beschilderung vor um Falschparker und den "Parkplatz-Suchverkehr" aus der Siedlung fernzuhalten. Dieser Vorschlag wird von den Anwohnern begrüßt. 

Bei der weiteren Begehung der Elsa-Brandström-Str. wird von den Anwohnern angeregt, die eingezeichnete Parkplatzfläche gegenüber der Häuser Nr. 3 und 4 auf die andere Straßenseite zu verlegen. Dies hätte aus Sicht der Anwohner  entscheidende Vorteile:

 

15. Feb.2006  -  Gesprächsrunde mit Sportpark Leverkusen

Im Presseraum der WDH findet auf Einladung des Sportparks ab 19.00 Uhr eine Gesprächsrunde statt. Anwesend waren Frau Beigeordnete Rösgen, der Leiter des Sportparks Leverkusen Herr Becker, Herr Nolden als Organisator des Public Viewing,  die Sportparkmitarbeiter Riemann und Laux, die Anwohner der Siedlung, sowie zwei Anwohner welche die Interessen der Siedlung an der Flensburger Str. vertraten. 

( Bild vergrößern )

Es erfolgt eine Eingangskontrolle durch die Firma BaySecure, die auch der Umfeld der Veranstaltung inkl. der Siedlung während der Veranstaltung absichern wird.

Herr  Nolden und Frau Rösgen sicherten den Anwohnern zu, daß man sich intensiv um den Lärmschutz und die Einhaltung der Ordnung rund um den Veranstaltungsort bemühen wird.

In diesem Zusammenhang stellte Herr Becker fest, daß zukünftig alle Nutzer/Mieter der WDH vertraglich dazu verpflichtet werden, die Zufahrt zum Parkplatz und zu  unserer Siedlung durch BaySecur regeln bzw. absperren zu lassen.

Frau Rösgen sicherte zu, daß die Lautstärke der Disco-Veranstaltungen in der Eissporthalle dauerhaft abgesenkt werden soll, notfalls werde man den verantwortlichen Diskjockey austauschen.

In diesem Zusammenhang zeigte sich Frau Rösgen sehr überrascht darüber, daß der zum Sportparkgelände gehörende Parkplatz an der Bismarckstr. während der Nachtstunden als Treffpunkt für "getunte" Fahrzeuge oder als LKW-Rastplatz genutzt wird. Daher soll geprüft werden, ob es möglich ist, den Parkplatz ausserhalb der Öffnungszeiten der Sportstätten geschlossen zu halten.

Die Anwohner der Flensburgerstr. äußerten an dieser Stelle dahingehend Bedenken, daß sich das Geschehen dann in die Flensburgerstr. verlagern könne. Schon jetzt würden Dutzende von Papiertüten, Pappbechern und ähnliches Verpackungsmaterial eines bekannten amerikanischen Schnellrestaurants auf den Parkflächen entlang der Dhünn aus dem Auto geworfen werden.

Zum Protokoll dieser Sitzung

15. Feb.2006 - Gespräch mit Herrn Laufs und Herrn Dr.Heintz 

Am Nachmittag fand im Haus der Familie Pilch ein Treffen der Anwohner mit Herrn Laufs vom Straßenverkehrsamt und Herrn Dr. Heintz vom Bauaufsichtamt Leverkusen statt. Anwesend war auch der Leiter des Sportpark Herr Becker.

Thema des Gespräches war der geplante Bau der Fußball-Halle und die Verkehrsituation in der Siedlung. Herr Dr. Heintz ging auf die Einsprüche der Anwohner im laufenden Verfahren ein und erläuterte den weiteren Gang des Verfahrens.

Die Bedenken und Einspruchsgründe der Nachbarn wurden ausführlich besprochen. Aus dem Gespräch entstanden unter anderem die folgende Vorschläge:

Herr Dr. Heintz wird diese an die Investoren weiterleiten und geht davon aus, daß er den Anwohnern in den nächsten Wochen geänderte Pläne vorlegen kann.

Im Folgenden erläuterte Herr Laufs das geplante Bewohnerparken. Jeder Haushalt soll zwei kostenlose Bewohnerparkausweise erhalten, die nicht an ein Autokennzeichen gebunden sind, so daß man den Ausweis auch nützen könne, damit Besucher in der Straße parken dürfen.

Die unbefriedigende Verkehrsituation auf der Elsa-Brändström-Str. im Bereich der Parkplatzausfahrten und der Einmündung in die Bismarckstr. soll verändert werden, hierzu findet ein Orttermin statt.

13. Feb.2006 - Balloning am Gallier-Dorf

Auf dem Treffen am 19.Jan. 2006 war vereinbart worden, die Eckpunkte des Gebäudes mit heliumgefüllten Ballons "abzustecken". Auf diese Weise wollten sich die Nachbarn einen Eindruck darüber verschaffen, welcher Anblick sich zukünftig von den Häusern und Gärten her bietet.

Am Vormittag des 13.Feb. fand dieser Termin statt.  Die Erwartungen  wurden leider nicht erfüllt. Nachdem mehrere Luftballons schon beim Aufblasen platzen, gelang es den Investoren endlich, einen Luftballon an einer endlos langen Stange in die Höhe zu halten. Ende der Demonstration. 

Die Enttäuschung der Anwohner war auch bei der anschließenden Diskussion mit den Investoren spürbar.

Zeitungsartikel Rheinische Post

Zeitungsartikel Kölner Stadt Anzeiger

19. Jan. 2006 - Treffen mit den Investoren

Von dem heftigen Wiederstand der Anwohner überrascht, nehmen die Investoren mit den Anwohnern Kontakt auf. Am 19.Jan.2006 kommt es zu einem Treffen im Gesellschaftsraum eines kleinen Hotels.

Die Gespräche wurden in sachlicher bis freundlicher Atmosphäre geführt. Die Bedenken der Anwohner konnten aber nicht ausgeräumt werden, da die Investoren - gestärkt durch den Ratsbeschluss - keinen Zweifel daran ließen, daß Objekt in der geplanten Form und Größe bauen zu wollen. 

Es wurde vereinbart, die Ausmaße (Eckpunkte) des Gebäudes vor Ort mit heliumgefüllten Luftballons zu markieren, damit sich die Anwohner einen Eindruck von der Größe machen können. Dieser Termin fand am 13.Feb. 2006 statt.

Darüber hinaus blieb es im wesentlichen bei Absichtserklärungen. 

11. Jan. 2006 - Sondersitzung des Rates der Stadt Leverkusen

Wenn man in Leverkusen einen "Investor" an der Angel hat, dann ist angesichts leerer Kassen besondere Eile geboten. Wir Anwohner erfuhren aus der Zeitung von eiligst einberufenen Sondersitzung zu Thema Fussballhalle. 

Da die Sitzung öffentlich war, ließen es sich die Anwohner nicht nehmen daran teilzunehmen und erlebten eine Lehrstunde zum Thema "Bürgerbeteiligung" der beiden großen Parteien, die in der Äußerung des SPD-Fraktionsvorsitzende Herrn Dr.Mende, daß dort wo wir leben "TOTE HOSE" ist, gipfelten.

Einzig die Fraktionen der Grünen und der Bürgerliste waren an einer Debatte über das Thema Fussball-Halle interessiert. Da es bei der Angelegenheit teilweise um Finanzfragen ging, war die Sitzung plötzlich nicht mehr öffentlich und die Anwohner mußten den Saal verlassen.

 Nachdem die Sitzung wieder öffentlich war, wurde die Diskussion mit einem Antrag auf "Schluss der Debatte" abrupt beendet. - Merke ! Recht hat wer die Mehrheit hat!

Anschließend wurde der Bau - dank Fraktionszwang - mit der großen Mehrheit von SPD und CDU beschlossen.

4. Jan. 2006 - Bauvoranfrage

Erst einen Tag nach den Zeitungsberichten haben die betroffenen Anwohner die Bauvoranfrage mit der Bitte um Zustimmung in der Post. Einen Teil dieser Unterlagen findet man HIER