Rund ums Dorf...

...verschwanden in den vergangenen Jahren immer mehr Bäume und Wiesen.  Immer neue und größere Sportstätten entstanden in den vergangenen 50 Jahren.

Einige davon wurden bereits wieder abgerissen um Platz für Neubauten zu machen. Auch die Tage der unrentablen und  sanierungsbedürftigen Rundsporthalle dürten laut letzten Zeitungsberichten gezählt sein. Ob die Halle tatsächlich in einigen Jahren abgerissen wird um einem Parkhaus für die BayArena Platz zu machen, wird sich zeigen.

Bau-Chronik


1956

 

 

Am 23. April erfolgt der erste Spatenstich für den Stadion-Neubau des TSV Bayer04  an der Bismarckstr.

 


1958

 

Am 2. August findet die Einweihung des Ulrich-Haberland-Stadion mit einem Fassungsvermögen von 22.500 Zuschauern statt.

 


1959

 

Erster Spatenstich für den Neubau eines Hallenbades an der Bismarckstrasse

 


1961

 

Fertigstellung des für 7 Millionen DM gebauten  Hallenbades

 

 

1963

 

Anläßlich des 100 jährigen Bayer-Firmenjubiläums erhält das Haberlandstadion eine Flutlichtanlage

 

 

1973

 

Im August beginnt der Bau der Rundsporthalle

 

 

1975

 

Die Rundsporthalle wird im März fertiggestellt. Baukosten 8,5 Mio.

 

 

1979

 

Der Aufstieg von Bayer 04 in die erste Bundesliga macht den Bau einer provisorischen Zusatztribüne an der Bismarckstr. notwendig.

 

 

1982

 

Am 18. Dezember wird die Eissporthalle eingeweiht. Baukosten 9,9 Mio DM

 

 

1986

 

Mit den Arbeiten an der neuen Westtribüne beginnt der Umbau des Haberland Stadions.

 


1990

 

Der Umbau des Haberlandstadions ist bis auf die Südtribühne abgeschlossen.

 


1996

 

Bau der Südtribüne mit Tagungsrämen und VIP-Bereich.

 


1998

 

Zwischen Nordtribüne und Stelzenautobahn entsteht das Lindner Hotel.

 

 

1998

 

Einweihung des Spaßbades "Calevornia" anstelle des alten Hallenbades

 

 

2001

 

Der Parkplatz an der Bismarckstr. soll mit dem LEVITA Gesundheitshaus bebaut werden, als Ersatz für die Stellplätze werden die Grünanlagen zwischen  der Rundsporthalle und der Autobahn in Parkplätze verwandelt.

 

 

2002

 

Der Bau des 90 Meter langen und 27 Meter hohen LEVITA Gesundheitshauses auf dem Parkplatz zwischen Bismarckstr. und unserer Siedlung scheitert nach hartem Kampf am Einspruch und dem Durchhaltewillen der Anwohner.

 

Projekt Levita

 

2006

 

Die Anwohner erfahren am 3.1. durch Zeitungsberichte von dem Plan eine Fussball-Halle hinter der Siedlung zu bauen. Der Kampf der Anwohner geht in die nächste Runde

 

Projekt Fussball-Halle

 

 

2007

 

Die Pläne für die Fussballhalle werden von den Investoren im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis gelegt. Anstatt eine neue Halle zu bauen, wird der Vorschlag der Gallier aufgegriffen und die unrentable Eissporthalle in eine Fussball-Halle umgewandelt.

 

Warum nicht gleich so !

 

Auch der Plan benachbarte Kleingartenanlage Bernshecke aufzulösen und die gesamte Fläche für die Verbreiterung der A3 und den Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen zu nutzen, wird nach heftigen Protesten von Kleingärtnern und Anwohnern zurückgestellt.

 

 

2008

 

Mit dem Abriss des alten Stadiondaches haben nach Ende der Fussballsaison die Arbeiten für den Umbau und die Erweiterung der BayArena begonnen.  Da die Baukosten mit jedem Tag steigen und der Termindruck steigt, wird nachts und an Feiertagen durchgearbeitet. Die Lärmbelastung durch die Baustelle ist so groß, dass im Juni das Lindner Hotel

- nach Zahlung einer Entschädigung im Millionenbereich durch Bayer-  für ein Jahr geschlossen wird

 

Projekt BayArena

 

Auch McDonalds muß wegen des Stadionumbaus schließen und da im neuen sauberen Stadionkonzept kein Platz mehr für leere Hamburger-Verpackungen und Getränkebecher ist, will man den McDonalds nun dort bauen, wo die McDrive Gäste Ihren Müll regelmäßig entsorgt hatten - auf dem Parkplatz neben unserer Siedlung

 

Projekt McDonalds

 

Jegliche Ähnlichkeit mit der Handlung in Asterix Band XVII ist rein zufällig.

 

 

Asterix - Die Trabantenstadt

Cäsar will durch diesen Stadtbau von Quadratus um das Dorf der Gallier herum den Widerstand der Dorfbewohner brechen - Band XVII. Das Dorf soll sich entweder anpassen und zu einem unbedeutenden Vorort werden oder verschwinden. Er bedient sich dabei verschiedener Sklaven: Iberer, Lusitanier, Numider, Belgier und Goten, der Chefsklave ist Duplikatha.

Die Gallier lassen allerdings dieses Vorhaben nicht zu. Nachdem sie zuerst den Bau boykottieren, quartieren sie durch einen Trick Troubadix im Gebäude ein, der durch seinen Gesang den Auszug der bereits dort wohnenden Römer provoziert. In einem kurzen Kampf wird das Gebäude dann dem Erdboden gleichgemacht.

Quelle: Deutsches Asterix-Archiv

 

Wir können und wollen nicht das Rad zurückdrehen. - Allerdings wehren wir uns dagegen, dass nun auch das letzte verbliebene Stückchen Fläche rund um unsere Siedlung zugebaut wird.

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